Jung hilft Alt

Projekt „Jung hilft Alt“ (Senioren lernen – Schüler lehren)
Jung-hilft-Alt ist ein PC-Projekt an unserer Schule (nominiert für den Bürgerpreis in Schleswig-Holstein 2011!), welches Herr Bonke leitet. Es wird seit 2008 in Kooperation
mit der „Volkshochschule Quickborn“ durchgeführt. Das Projekt „Jung hilft Alt“ ist ein generationsübergreifendes Lernprojekt, in dem Jugendliche ab 13 Jahren in den Bereichen PC und Internet ihr Wissen an Seniorinnen und Senioren weitergeben.

(Stand Januar 2015: 14 Durchläufe seit 2008, ca. 230 Schülerdozenten bisher,
ca. 220 ältere Teilnehmer und ca. 3300 Stunden ehrenamtliche Arbeit der Schüler)

Ziele sind das generationsübergreifende Verständnis auf beiden Seiten zu verbessern, bei den Jugendlichen soziale, persönliche sowie fachliche Kompetenzen zu fördern und damit auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Bei der älteren Generation sollen die Berührungsängste mit den „Neuen Medien“ abgebaut werden sowie die Bereitschaft zum lebenslangen, „generationenverbindenden Lernen“ geweckt werden.

Dazu trifft sich eine Gruppe von ca. 10-14 Schülerinnen und Schülern der „Comenius-Schule Quickborn“ regelmäßig mit Seniorinnen und Senioren in der Schule oder auch in einem Quickborner Seniorenwohnheim. Beteiligt sind Schülerinnen und Schüler aller Schulformen. Somit ist auch eine Chancengleichheit für Haupt- und Förderschüler gegeben. Ganz individuell, je nach Wissensstand und Interesse der Teilnehmer, werden dann Kenntnisse zur Benutzung von PC, Tablet und Internet oder die Bedienung eines Smartphones in einer 1:1-Betreuung vermittelt. Jedes Projekt läuft über einen Zeitraum von 10 Wochen (10 Termine à 1,5 Stunden). Die Organisation und Begleitung der einzelnen Termine erfolgt durch 1 erfahrenen Projektleiter.

Die jungen Leute haben im Allgemeinen gute bis sehr gute Kenntnisse im Umgang mit diesen Medien. Die Teilnahme ist freiwillig und ehrenamtlich. Die Jugendlichen erhalten zum Abschluss eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, die sie ihren Bewerbungsunterlagen zur Aufwertung beilegen können.

So wird ein gemeinsames Interessengebiet geschaffen, bestehende aber auch neue soziale Kontakte werden gefördert und es soll neben Verantwortungsbewusstsein auch Interesse an weitergehenden Tätigkeiten im Bereich der Seniorenarbeit geweckt werden.

Damit ist eine Grundlage im Bereich Bildung für alle Beteiligten geschaffen worden. Vollkommen losgelöst von Herkunft, Geschlecht oder Alter. (Text: Bonke)

Nominierung für den Bürgerpreis 2011