Das Förderkonzept der CSQ

Ziel der pädagogischen Arbeit in der Comenius-Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich selbst einschätzen zu können, ihr Handeln selbst zu verantworten und als mündige Mitmenschen Entscheidungen treffen zu können. Jede Schülerin und jeder Schüler soll orientiert an den individuellen Voraussetzungen gefördert werden, so dass die Arbeit in der Schule als sinngebend erkannt und ein Optimum an Schulleistungen ermöglicht wird. Den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen wird durch ein klar strukturiertes Differenzierungssystem, eine gezielte Förderung in einzelnen Unterrichtsfächern sowie Angebote zur Erlangung grundlegender Lern- und Arbeitskompetenzen Rechnung getragen.

Die Stärkung sozialer Kompetenz bildet eine weitere Säule im Förderkonzept der CSQ. Im Miteinander von Schülern, Schülerinnen, Lehrkräften und Eltern ist die Fähigkeit, Konflikte konstruktiv zu bewältigen von zentraler Bedeutung. Für das eigene Handeln einstehen, eigene Fehler erkennen und beheben, in Teamarbeit nach Lösungen suchen, all dies sind Fähigkeiten, die auf dem Weg zum Erwachsensein erlernt werden müssen.

Das Präventionskonzept der CSQ stellt eine Erweiterung der Maßnahmen zur sozialen Kompetenz dar, indem es außerschulische Problemfelder aufgreift, welche mit den Schülerinnen und Schülern aufgearbeitet werden sollen. Präventionsveranstaltungen gibt es zu altersgemäß angepassten Themengebieten in jedem Jahrgang.

Als Gemeinschaftsschule ohne Oberstufe sieht sich die CSQ in der Pflicht, den Schülerinnen und Schülern eine Lebens- und Berufsweltorientierung zu vermitteln, die sie in die Lage versetzt, im Anschluss an ihre Schulzeit mündige Entscheidungen über ihren weiteren Werdegang zu fällen. Dieser Orientierungsprozess beginnt schon in der 5. Klasse mit einem Lebenskompetenztraining. Der Wahlpflichtunterricht ab Klasse 7 bietet mit einer Auswahl überwiegend handlungsorientierter Wahlpflichtfächer eine besondere Chance, Schülerinnen und Schüler ihren Neigungen entsprechend zu fördern und sie gleichermaßen im Hinblick auf ihre Reifung auch zu fordern. Gezielte Veranstaltungen und Maßnahmen zur Berufsorientierung bieten den Schülerinnen und Schülern eine Erweiterung ihres Wissensspektrums im Hinblick auf die komplexe Berufswelt. Sie bieten außerdem Gelegenheit, sich selbst auszuprobieren sowie ihre Fähigkeiten und Neigungen einschätzen zu können, um schließlich erste Schritte ihres beruflichen Weges auswählen zu können.

Durchgängig ist die Arbeit der Lehrkräfte an der CSQ geprägt von der Überzeugung, dass möglichst konstante Bezugsgruppen und zuverlässige zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreiche Lernprozesse erst ermöglicht. Dies ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Fördermaßnahmen nachhaltig wirken können.

Förderkonzept

  Förderung der Schulleistungen Förderung der Schulfähigkeit Förderung der Methodenkompetenz Förderung der Mündigkeit Förderung der Konfliktfähigkeit
5./6. Jahrgang -Differenzierungskonzept der CSQ
-LRS Förderung
-Konzept „Auszeit“
-Konzept „LuKA-Raum“
-Inklusionsklassen
-Methodencurriculum und Methodentage
-Hausaufgabenbetreuung (OGTS)
-Prävention: Zahnpflege
-Prävention: Nikotin
-Prävention: Mobbing
-Lebenskompetenztraining: „Ich finde mich allein zurecht“
-Methode „Tatausgleich“
-Streitschlichter
-Klassenrat

7./8. Jahrgang -Differenzierungskonzept der CSQ
-Förder- und Forderkurse in Englisch
-Konzept „Auszeit“
-Konzept „LuKA-Raum“
-Inklusionsklassen
-Praxisklassen
-Methodencurriculum und Methodentage
-Angewandte Informatik (Umgang mit Office-Programmen)
-Prävention: Neue Medien
-Prävention: Alkohol
-Sexualpädagogische Prävention
-Handlungsorientierter WPU
-1. Praktikum
-Methode „Tatausgleich“
-Streitschlichter
-Klassenrat
9./10. Jahrgang -Differenzierungskonzept der CSQ
-Förderkurse (Vorbereitung auf den prophylaktischen ESA)
-Forderkurse (Vorbereitung auf weiterführende Schulen)
-Konzept „LuKA-Raum“
-Inklusionsklassen
-Praxisklassen
-Methodencurriculum und Methodentage -Prävention: Rechtsextremismus
-Prävention: Sucht
-Handlungsorientierter WPU
-2. Praktikum
-Berufskundetage und Berufsmesse
-Bewerbungstraining
-Methode „Tatausgleich“
-Streitschlichter
-Klassenrat

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